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Der eine Baum

Ich sah einen Baum
Der gar nicht einer war
Sondern zwei, die zu einem wurden

Zwei Bäume, Zwei Wurzelstöcke
Deutlich geschieden und doch
durch die Wurzeln untrennbar verflochten

Zwei Stämme so nah aneinander
Dass sie nichts anderes konnten
Als nur zusammenwachsen

Aber
Nicht über Nacht geschah dies
Nicht auf einmal wurden beide eins

Sie standen so nah aneinander, dass
Wenn immer der Wind sie bewegte
Sie sich berührten

Sie schürften sich gegenseitig die Rinde auf
Und taten sich weh
Das harzige Blut floss

Doch gab keiner von ihnen nach
Keiner wurde gefällt
oder an einen anderen Ort verpflanzt

Als sie sich lange genug verwundet hatten
Waren sie so hoch und breit gewachsen
Dass zwischen ihnen kein freier Raum mehr war

Wunde an Wunde standen sie
Die Wunden gegenseitig verschlossen
Geheilt indem sie sich verbanden

Stamm in Stamm
Nicht mehr zwei
Sondern ein starker Baum

Kleiner Regen

Kleine Tropfen, winzig klein
Schwirren zuckend durch die Luft
So weit weg vom Sonnenschein
Wolken schmecken Regenduft

Graue Flecken steh‘n am Himmel
Und doch ist die Luft so rein
Gewaschen von dem Nassgewimmel
Wassertropfen Nadelfein

Geordnet nach dem Schlachtprinzip
Ziehen kleine Fäden los
Geläutert durch den feinsten Sieb
Tausend Perlen – winzig groß

Feld

Nie wagte ich zu denken

An ein Wesen so zart

Welches sei im Stande

Zu vereinen alle Gedanken

Zu einem Traum

Erwache aus diesem Traum

Und finde die Erinnerung

In deinen Augen

Vergessene Erinnerungen

Die man schon lange kennt

Nie war ich im Stande

An dich zu glauben

Auf dich zu hoffen

Und völlig auf dich zu vertrauen

Bis jetzt

An deiner Seite

Fühle ich die Erhabenheit

Der Ausdruck deiner Anmut

Die Sprache deiner Schönheit

Sind die Träume meiner Nacht

Der Schrecken

Schaurig und trübsinnig gleitet es meine Seele hinab,

denn ein Schrecken legt seine eisige Hand auf meine Schulter

und blickt mir tief in die Augen, spricht undeutlich,

spricht von Wirrungen, spricht von Untaten, von Ignoranz.

Ich nicke dem Schrecken arrogant zu und löse mich vor seinen Augen auf;

Rinne ihm durch seine kalten Finger und verschwinde in der Erde.

Dieser Schrecken wird sein Ende ohne mich finden müssen…

runterschlucken

ich hatte den braten gerochen
schon von weitem
angebrannt mal wieder
nichts desto trotz setzte ich mich an den tisch
so wie immer
nahm zu mir was mir aufgetischt wurde
lies mir nichts anmerken
schluckte runter
in den magen damit
augen zu und durch

und war irgendwie stolz auf mich
wieder hatte es geklappt
es lässt sich vieles schlucken
dachte ich bei mir
klopfte mir intuitiv auf die schulter
gut gemacht junge

da musste ich mich übergeben

ein.tritt

nimm dir raum
lass dich beschenken
es gibt so vieles
hebe deine augen
ein wenig
vom boden
vom spiegel weg

ein wenig ausschau halten
nach dem
der dir begegnen möchte
nach der
die dir begegnen möchte
nach dem
das dir begegnen möchte
und dann nutze die chance
begegne ihr
dir

tunnelblick

im tunnel der liebe
spielt die musik
während fleisch sich türmt
streckt gen babel

schreie
wecken nicht

kein traum
alles echt

unsere hoffnungen gegen wände gedrückt
die letzten reste unter den nägeln
stürzen wir tunnelwärts

beton
endlose röhre
menschen die sich nahe kommen
erdrückend nahe
atemberaubend nahe

leben fällt
hände greifen
tod
wird weitergereicht
im takt tanzen die da oben
die nichtwissenden

ohnmacht
allenthalben
die nacht die anders ist
mit glasigem blick
ohne antwort
allein gelassen hockt sie da

allein
allein
allein

gehen wir

komm mit
heute gehen wir nicht shoppen
wir fangen kaulquappen
so wie damals
keiner achtet darauf
ob die klamotten dreckig werden
und wenn diese uns stören
lassen wir sie einfach dort
streifen sie ab wie eine alte haut
komm mit
heute gehen wir …

Der ewige Frühling I

Mein Glück, mein Herz, mein Engel, meine Liebe

mein Sohn, nicht bloß all das bist du für mich

denn keines dieser wirklich großen Worte

ist stark, oder gar schön genug für dich.

Vergleichen könnte man dich mit dem Frühling

du bringst, wie er, die Hoffnung und das Licht.

Der erste, warme Windhauch ist dein Lachen

taust auf damit das frostigste Gesicht.

Und deine Augen, gleich dem Frühlingshimmel

so klar und blau, ganz rein, wie nur im Mai.

Die kleinen, zarten Händchen, wie Sonnenstrahlen

umschmeicheln sanft und lieblich meine Haut.

Und unschuldiger als die jüngste Knospe

wächst friedlich deine Seele Tag für Tag.

Der dunkle Winter lässt die Menschen leiden,

die Frühlingssonne ist dann stets ihr Lohn.

Bisher spielte mein Leben stets im Winter

ein dichter Nebel verklärte mir die Sicht

doch blinzeld, mit den ersten Sonnenstrahlen

erkenn ich nun den Frühling, nur durch dich.

Nur für dich mein Engel

Hi mein Engel! Ich möchte dir auf diesem weg & all den anderen die diese Worte lesen zeigen wie sehr ich dich liebe & schätze! Ich bin so froh dich kennen gelernt zu haben da die zeit die ich mit dir verbringe so wunderschön ist das ich nie mehr ohne dich sein will! Ich vermisse dich jede Sekunde die du nicht bei mir bist! Es ist so ein wunderschönes Gefühl wenn ich dich sehe, dich umarme, dich küsse, durch deine haare streichele, in deine schönen braunen Augen sehe, du mit mir lachst & wir zusammen arm in arm einschlafen! Du bist einfach der netteste, liebevollste & wunderbarste Mensch den es überhaupt gibt! Du bist meinn Traummann, ehrlich!!!!
Ich will auch das du weißt das ich immer für dich da bin wenn du mich brauchst, ich immer zu dir stehen werde & du dich immer auf mich verlassen kannst weil ich dich über alles auf der Welt liebe!
ich liebe dich einfach nur so abgöttisch!!

Ich Liebe dich nicht

Ich liebe Dich Nicht.
Diese Worte werde ich Dir bald sagen.
Doch die Tränen die hinter meiner Maske sind, wirst du nicht sehen.

Ich liebe Dich Nicht.
Diese Worte werde ich Dir bald sagen.
Du gehörst zu ihr.

Sie liebt dich so sehr das Sie einen anderen Frau sagt das sie um Dich kämpfen wird.
Sie liebt dich so sehr das Sie sich einer Frau anvertraut vor der Sie insgeheim Angst hat.
Sie liebt dich so sehr das Sie lieber ein Freundschaft mit der Frau eingeht als Dich zu verlieren.
Das darf und kann ich nicht kaputt machen.

Ich liebe Dich Nicht.
Diese Worte werde ich mir noch sehr lange sagen.

Ich liebe Dich Nicht.
Doch es tut weh diesen Gedanken nur zu denken.

Ich liebe Dich Nicht,
Es zu sagen ist schwer, aber es zu Meinen ist unmöglich.

Ich liebe Dicht Nicht.
Diese Worte werde ich Dir sagen,
danach werde ich mich umdrehen und für eine Weile aus deinem Leben verschwinden.

Ich liebe Dich Nicht.
Das ist eine Lüge, die DU einfach glauben musst,
aber ICH muss mit ihr leben.
Aber es sind meine Tränen, meine Trauer die Du nie siehst.

Irgendwann weiß ich,
Liebe ich Dich Nicht,
und dann können wir anfangen Freunde zu werden.

Ich Liebe Dich Nicht.
Lass mich gehen ohne das ich mich umdrehe, sonst siehst Du den Schmerz und das brechen meines Herzens und du weißt das ich lüge..

Aber habe ich überhaupt eine Wahl,

Du gehörst zu ihr und Deinem Sohn.

ICH LIEBE DICH NICHT

Magie…

… es gibt sie in verschiedenen Facetten.
Nicht immer ist sie gut aber nie schwarz oder weiß.
Sie ist wie sie ist. Stark und voller Energie.
Sie ist das was Menschen mit ihr machen.
Sie kann helfen, heilen und zerstören. Und doch ist sie rein, wie die Seele eines Neugeborenen.

Jeder trägt sie in sich, aber nicht jeder spürt sie.

Wir Menschen brauchen Sie, aber sie braucht nur sich.

Die Menschen die sie zulassen, erkennen sich ohne Worte.

Sie kann alles oder nichts sein. Es obliegt dir, was du daraus machst.

Kennst du das Gefühl?

Du begegnest einem Menschen der dir fremd und doch
vertraut ist?

Ihr redet über Gott und die Welt, und habt das Gefühl
als kennt ihr euch ein Leben lang?

Ihr habt das Gefühl euch verbindet etwas, nur könnt ihr
es nicht in Worte fassen?

Ihr schaut euch in die Augen und erkennt euch in dem
anderen?

Ihr seht in den Augen des anderen die tiefsten Winkel
seiner Seele und schämt euch für nichts?

Wenn ja, dann schätz dich glücklich , denn Du hast
deinen Seelenverwandten gefunden. Also bewahre ihn Dir,
dann dieser Mensch ist dein Pandon im Leben und
bereichert dein Leben sowie du seines bereicherst.

Beste Dinge

Mit den Knien auf
frisch polierten Fliesen:
suchend.

Es schwingen hier Falter
ihr kühles Blau
in mein Gesicht.
Am 1. wird aufgeräumt
sage ich als der Unkritische
und kusche noch einmal

vielleicht zum letzten Mal!

Ja? Während ich arbeite
sucht ein anderer nach dem Lebenssinn
und Falter fliegen herbei,
um sich auf seine Nase zu setzen,
was ich heute
recht komisch finde

suchte dies nicht
wollte nämlich volles Leben
und überlegene Innerlichkeit
gegen die Welt des Zorns.
Und er selbst bleiben
dabei keinesfalls komisch wirken

Aber auch sich auflehnen
Dabei Masken herunterreißen
Macht verdammen
Und die Politiker verfluchen
Und die Polizei
Gegen den Staat benutzen

Ende

Kay Ganahl
Copyright by Kay Ganahl.
All rights by Kay Ganahl.

Herbert

A/ Herbert. Auch wir kennen ihn seit ein paar Tagen. Was er denkt, trompetet er in die Welt hinaus.
Darin ist er ein wahrer Könner.
Er liebt die Öffentlichkeit.
Er könnte all die guten Chancen, die das negative, destruktive Umsonst am Ende der Zeiten der Menschheit auf seinen Sinngehalt hin befragen, verhindern – sie in jeder Einzelheit begutachten.
Das will er aber nicht tun.
Und er könnte einen gesellschaftlichen Prozess, der ohne Ende zu sein scheint, nach seinem speziellen Sinn tiefgründig hinterfragen, doch unterlässt es.
Es ist ein Verzicht.
Seine innere Zersetzung ist schon sehr weit fortgeschritten.
Individualität:
Was ist gegenwärtig mit ihr?
Herbert hat es sich gefragt …, aber die Antwort lässt auf sich warten.
Er gräbt andauernd in sich erfolglos herum.
Letztendlich könnte er sich allerdings einer fulminanten Nutzung unterziehen, die er fabriktechnisch organisieren würde.
Welche Nutzung ist gemeint?
Das weiß er leider nicht zu sagen …
Individualität?
Ja/Nein.
Kollektivität: sie naht jetzt rapide, muss verhindert werden.
Alles sinnvolle Soziale wird bald zersetzt werden?!
Jedenfalls befürchtet das Herbert.
Nichts bleibt noch bis zuletzt stehen, so … denkt Herbert.
Die gesellschaftliche Realität wird sehr bald verschwunden sein, als ob es sie niemals gegeben hätte.
Ja? Nein!

B/Unser Herbert ist ein Gegenkämpfer, kennt (auch sich selbst gegenüber) keine Gnade.
Das zeichnet ihn wohl aus, wenn man es recht sieht.
Was er für ganz wichtig hält und immer hoch halten wird, nämlich die Individualität, jedwede Individualität muss seiner Überzeugung nach unbedingt gerettet werden.
Dafür steht er als Mensch hundertprozentig ein, – es ist sein tägliches Ziel des Denkens und Handelns.
Er geht keine Kompromisse ein, wenn es um sein Ziel geht, gewiss nicht.
Für das Ziel kämpft er sogar mit einer gewissen Unerbittlichkeit, für die er im Land bekannt ist.
Auch schützt er jeden, der das Kollektive hasst.
Die Ruhe, in der er lange hat leben können, findet er mittlerweile eher frustrierend.
So braucht er jetzt Aktionen, um sein Selbstbewusstsein zu stärken.
Vieles wird zu seiner Freude zügig kreativ realisiert, was ihm mehrere wichtige Posten in einer Hierarchie einbringt.
Er ist, jedenfalls in diesen Tagen, … der Mann der Stunde!

C/Nützliche Aktionen, die er für sich und die Welt braucht, beruhen weit überwiegend auf Planung und Intelligenz von Einzelnen. Jede Explosion von Emotionen wäre dabei nur ein großer Fehler. Diverse intellektuell erhellende, an Herbert zu stellende Fragen wünscht er sich nunmehr aufrichtig. Jede Frage findet er berechtigt. Überhaupt ist ihm jeder lieb, der ihm eine Frage stellt. Fragen bereichern ihn stets.
Nichts kann ihn davon abbringen, ein guter Mensch sein zu wollen, seine Wünsche hinsichtlich der Gründung einer stabilen Gemeinschaft mit ihrer Ordnung sind in der Öffentlichkeit durchaus bekannt.
Er wird das Neue der über allem stehenden Individualität des Menschen vor allen Menschen ganz gezielt mit größtem Geschick und sehr engagiert öffentlich zu Markte tragen.

Kay Ganahl
Copyright by Kay Ganahl.
All rights reserved.

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