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Über's Schreiben

Ich MUSS alles aus mir herausschreiben, um jeden Preis. Schreiben ist Denken. Es ist mehr als Leben, nämlich ein Sich-des-Lebens-bewußt-Werden.

Umgekehrt

Ein junger Autor fragte einmal Somerset Maugham: “Sollte ich vielleicht mehr Feuer in meine Erzählungen legen?” “Nein”, war die kurze Antwort. “Umgekehrt.”

Stanislaw Lem

… ich hatte die Gewohnheit zu schreiben, ohne zu wissen, was auf den nächsten Seiten als Handlung geschehen wird…

“Ich glaube, SF-Schriftsteller verdienen ein gewisses Mitgefühl und Toleranz. Sie sind damit beschäftigt, dauernd Dinge zu sagen, die sie für möglich halten. Und das kann gefährlich sein. Sie werden oft beschuldigt, zynisch oder fatalistisch zu sein. Aber ihre Aufgabe ist es, das Mögliche aus zu sprechen. Sie versuchen nicht, einem zu erzählen, was passieren [...]

Existiert alles in dieser Welt nur im Rahmen fester Vorgaben und Grenzen,
so eröffnet sich mir durch das Schreiben eine Welt, in der alles das nicht gilt.
In meinen Texten und Gedichten bestimme ich allein Weg und Ziel.
Keiner Autorität bin ich Rechenschaft schuldig,
in welcher Form ich die Regungen meiner Seele in Worte fasse.
Die Zeit hat darin [...]

Das gute Schreiben

… allein reicht also zum Schriftsteller nicht aus. Bedeutungsvoller erscheint mir ein inneres Beschaffensein, eine Verhaltensweise, die kein Schriftsteller missen kann und missen mag, die den damit behafteten jedoch so quält, daß er gern andere Menschen davor bewahrt sehen möchte. Es ist die “Begabung”, stärker mitzuerleben als die meisten Menschen, in Freuden und Leiden [...]

Harlan Ellison

“Ich schreibe, weil ich das Schreiben liebe. Schreiben und Atmen ist für mich ein und dasselbe. Alles, was ich tue, hat irgendwie mit Schreiben zu tun. Ich bin, was ich schreibe!”
“Es gibt Leute, die durch das, was ich schreibe, motiviert, berührt oder verändert werden.”
“Je älter ich werde, desto besser möchte ich werden. Die beste [...]