»Poesie-Traumfänger« Sa., 04.07.09
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Setz die Feder auf Papierfliegern…
Und zeichne ein kleines Herzchen auf…
Welches dich aus Glas geschmiedet…
In wunderweiche Werte taucht…
Bist ein Wunschkind so wie ich…
Dessen Feder aus der lieben Seele schreibt…
Mit deinem Wunschgedicht poetisch…
Ähnlich jeder Traumfeder die… die Seele streichelt…
Hast so deine Grenzen getestet…
Und lieben gelernt…
Hast deine Tränen gepfändet…
Und dich [...]
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Do., 10.10.09
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To most readers it will be easy, after reading this tale, to accept Rover’s theory that Man is set up deliberately as the antithesis of everything the Dogs stand for, a sort of mythical straw-man, a sociological fable.
This is underlined by the recurring evidence of Man’s aimlessness, his constant running hither and yon, his grasping [...]
Warum schreiben wir?
Weil wir uns nicht abfinden wollen. Uns nicht zufrieden geben, mit dem, was uns andere Menschen als richtig verkaufen wollen. Weil wir wissen, das wir mehr sind, als das, was wir im Spiegel sehen.
Vielleicht, weil wir ein Teil vom Unsichtbaren sehen.
Schreiben ist ein Teil von dem Versuch, das unbeschreibliche, das unbegreifliche ……….. [...]
Mit Worten begegnen wir uns in der Sprache.
Es ist diese Partitur, die den Menschen mit sich verbindet.
Ich schaue tief in mir und erkenne etwas.
Es existiert kann aber nicht genannt werden, da es viele Wörter besitzt.
Jeder drückt es anders aus, aber doch meinen wir das selbe.
Das Gefühl des Schreibens.
Nie endet ein Klang
in seinem Klingen.
Stehts dauert er
in seinem Schwingen.
Ich fange ein Wort
in seinem Anfang.
Ich folge ihm kreisend,
dem Sprachmeer entlang.
Im Dezember letzten Jahres erschien André Linkes Debütroman: “Angriff der Flukes” ist der erste Band der Science-Fiction-Satire “Crystal Yorkshire”, die sich an Jugendliche ab 14 Jahren richtet. Der flappsige Schreibstil, Szenen-Rausreißer, Nebenhandlungen und andere unkonventionelle Stilmittel des Buches sorgen überall für Gesprächsstoff.
Frage: Du hast kürzlich Dein erstes Buch “Angriff der Flukes” veröffentlicht. Was war [...]
Menschen, die keine Briefe gewechselt haben, kennen einander nicht.
Konstantin Raudive
Über die Entfernung zwischen Freunden finden wir bei Arthur Schopenhauer und Clemens von Brentano widersprüchliche Auffassungen. Bei näherer Betrachtung will es allerdings scheinen, daß zwischen beiden Ansichten dennoch keine unüberbrückbare Kluft besteht, wenn die freundschaftliche Verbundenheit schriftlich im Gedankenaustausch fortdauert. Schopenhauer, der wie Nietzsche Zweifel in [...]
Ich lehnte mich über diesen Rand und sah nichts.
Eigentlich kann Nichts ja nicht gesehen werden.
Und doch, wusste ich, dass ich nichts sah,
nichts anderes, wie diesen Rand,
der den Übergang in den Zwischenraum
von Alles und Nichts ausmachte.
Wo ist der Anfang, um in ein Land zu reisen,
das noch keinen Namen trägt,
weil die Grenzen grenzenlos
den Horizont mit dem Horizont vereinen?
Einen Augenblick nur bleibt,
um den Blick zu heben,
um das Aufleuchten eines Regenbogens
aus dem Gedankengrau zu sehen.
Oft schon, so schien es mir, ging ich diesen Weg,
von einem Satz zum andern,
der die Zeit mit ihren [...]
Innen ist ein Wort,
ein Wort,
das ruht,
ein Wort,
das schweigt,
ein Wort,
das kreist,
das klingend kreist
im schweigenden Wort
und nichts sagt,
nichts beschreibt,
nur ist.
Posted in Über's Schreiben on Februar 14th, 2007 1 Comment »
Die meisten Schriftsteller sind Augen- oder Ohrenmenschen und bilden daher Gesehenes oder Gehörtes nach. Bilden nach? Nein, sie sondern aus, verdichten ihre Darstellung auf den Kern, auf das innere Wesen des so wahrgenommenen.
Otto Schuhmann
Ein Wort ist nicht durchsichtig und unveränderlich wie ein Kristall. Es ist die Hülle eines lebendigen Gedankens und kann je nach den Umständen und der Zeit, in der es gebraucht wird, Farbe und Bedeutung wechseln.
Oliver Wendell Holmes
Schreiben bedeutet mir alles. Es ist das Mittel, mit dem ich die Figuren meiner Geschichte zum Leben erwecke. Nichts ist vergleichbar damit, Wörter aneinander zu reihen und zu wissen, dass sie bestimmte Emotionen und Reaktionen beim Leser hervorrufen. Meine Vorbilder sind Tolkien, die lyrische Schönheit von Seamus Heaneys Übersetzung des Beowulf.
Weiterlesen… Bücher von Christopher Paolini