Posted in Gedichte on Oktober 12th, 2008 Keine Kommentare »
Septemberwind weht die Straßen hinab.
Abschied eines kalten Sommers.
Regennasse Blätter wirbeln durch die Wege der Friedhöfe.
Du hattest mich doch noch verlassen.
Ich versuche dieses Gefühl zu beschreiben,
doch der Platz, wo vor langer Zeit mein Herz war,
ist leer.
Kälte nur,
und Eis des kommenden Winters.
Du konntest es nicht schaffen.
Die Rüstung des Panzers zu hart,
der Stahl des Mannes, der ihn [...]
Posted in Gedichte on Oktober 12th, 2008 Keine Kommentare »
Heimlich doch noch
auf ein Flugzeugunglück hoffen.
Nur um zu wissen,
du hast einen guten Grund gehabt
mich einfach so allein zu lassen.
Mit meinen sich kreisenden Gedanken
und dem ungerechten, schmerzenden Warten
auf dich.
Mein Leben schläft friedvoll
um diese Zeit in der Nacht.
Nur ich schlafwandle nachts,
katzengleich,
hinter den Stäben des endlosen Käfigs umher.
Einen Tag, und eine Nacht noch so verbringen,
wie ich es, [...]
Posted in Gedichte on Oktober 12th, 2008 Keine Kommentare »
Einmal wenn ich aufwache
werde ich nicht mehr müde sein.
Und Kaffee
ist wieder wirklicher Kaffee
auf dem Feuer.
Und die Dusche
wieder ein Schauer
unter dem Wasserfall.
Schlafen ist dann wieder
schlafen in der Ruhe.
Und sein
ist das Sein mit dir.
Posted in Gedichte on Oktober 12th, 2008 Keine Kommentare »
Deine Augen sah ich.
Grüne Zauberpfeile, in deinem ausgesuchten Meer.
Erblindet diejenigen,
die zufällig dem Strom deiner Kreise folgten.
Deine Worte hörte ich.
Gewaltige Wellen im kalten Sturm.
Stumm geworden diejenigen,
die noch ihren Nachhall im Traume hörten.
Deinen Körper fühlte ich.
Großes Boot auf wütender See.
Heimatlos geworden auch ich.
Dich suchte ich.
Hafen bei Ebbe und Flut.
Doch die Ufer waren verlassen
und fern.
Posted in Gedichte on Oktober 11th, 2008 Keine Kommentare »
Was ist Liebe?
Liebe ist, wenn man sich vermisst
Die Gedanken um den anderen kreisen
Das kann ich dir beweisen
Denn meine Gedanken sind immer bei dir
Bitte glaube mir
Liebe ist, wenn man sich vertraut
Und auf den anderen baut
Wenn man dem anderen eine Chance gibt
Sich erst einmal verliebt
Und sich nie selbst aufgibt
Liebe ist, miteinander zu lachen
Gemeinsame Sachen zu machen
Aber auch [...]
Posted in Gedichte on Oktober 7th, 2008 Keine Kommentare »
Einsam in einer Menschenmasse.
Völlig verloren.
Keiner der hört.
Niemand der sieht.
Geschäftiges Treiben
Und nicht einer bemerkt eine traurige Seele,
die hilflos in der Menge steht.
Einsam.
Selbst ein verzweifelter Hilfeschrei lässt Sie nicht aufmerken.
Jeder beschäftigt mit eigenen Problemen.
Keine Ohr, kein Herz für den Anderen.
Zusammen und trotzdem allein.
Die Welt dreht sich weiter,
ohne Rücksicht auf Verluste.
Nicht einmal Menschenleben zählen.
Rückschläge werden hingenommen, [...]
Posted in Gedichte on September 28th, 2008 Keine Kommentare »
in den moment hören
wenn sich licht türkisfarben
im blätternden wasser bricht
am schattigen sandbogen
schrittworte hinterlegen
hautspiegeln treu sein
verborgen das leise verlegene lachen
kaum verändert dein pulsschlag
im flackernden auge
am salzlippenufer
dich finden und finden
und alles versiegeln
mit einem atemwort
einer salzfeder
einer umarmung aus wind
und alles versiegeln hinter dem blaugrünen meer
(c) Hermann Josef Schmitz
Posted in Gedichte on September 24th, 2008 Keine Kommentare »
Wegen dir
wegen dir leide ich.
wegen dir weine ich jeden tag.
Kann nicht mehr bei dir sein bist so weit entfernt von mir.
wo bist du nur?
wegen dir ist mein herz zerbrochen.
wegen dir bin ich unglücklich.
weil ich einfach nicht versteh warum du weg von mir bist
Posted in Gedichte on September 22nd, 2008 Keine Kommentare »
Mit ihr ist es schön
Doch nun kann ich sie nicht sehn
Ein Kerker ist mein Lebensraum
Nur ihr Gesicht bleibt mir im Traum
Stunden ziehn und Würmer kriechen
Durch meinen Kopf und diesen Raum
In Gedanken kann man nicht riechen
Ich schlage mit der Faust in Schaum
Auf meinen Kreisen
Zertrete ich so manch Getier
Ich werd es wohl verspeisen
Was sonst bleibt mir [...]
Posted in Gedichte on September 22nd, 2008 Keine Kommentare »
Von Deinen Lippen perlt ein Tropfen
Ich wünscht ich wäre er
Er wird im nächsten Moment zerschellen
Doch stört ihn der Tod nimmermehr
Posted in Gedichte on September 19th, 2008 Keine Kommentare »
Goldgelb alles erhellt
von den Strahlen der Sonne
So voller Leben
In einem Meer voller Farben
satter rot blühender Mohn
ganz geborgen in einer Wiese
So voller Leben
Posted in Gedichte on September 19th, 2008 Keine Kommentare »
Träge glotz ich vor mich hin
Träg das Denken
Träg der Sinn
Langsam fließt die Zeit dahin…
Posted in Gedichte on September 19th, 2008 Keine Kommentare »
Du warst die Belohnung…
das Ende meines Wartens…
warst die Versprechung…
Die Erfüllung der Hoffnung…
Du warst die Rettung…
Das Geschenk am Ende
des harten Weges…
Doch am Schluss erkannte ich
Das Du einfach nur Du warst
Posted in Gedichte on September 15th, 2008 Keine Kommentare »
ich reihe
buchstaben aneinander
und glätte sie
in der wärme
zu sätzen
(c) Hermann Josef Schmitz
Posted in Gedichte on September 15th, 2008 Keine Kommentare »
am ende
der sichelbraue
flackern wimpernflügel
in die stille
halbdunkel
atmet regen
am fenster
behütest du den herzschlag
im vergessen der stunde
(c) Hermann Josef Schmitz