Posted in Gedichte on Januar 19th, 2012 Keine Kommentare »
Der schnelle Fall von welkem Laub,
gefolgt von flüchtigen Blicken.
Fast hebt das Licht sie wieder auf,
um Herzlichkeit zu schicken.
Umspielt der Wind nun jenes Treiben,
voll Übermut, banal scheint`s bald.
Der Achtung längst verlorenes Einverleiben,
von trotzigem Laut zu Kummer hallt.
Eklat, wo ist dein drängendes Erkennen?
Ursprüngliches gespiegelt fad,
dass man in Ekphorie Verkennen,
die Regel alter Neigung mag.
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 1 Comment »
Haut an Haut
Vereinigung
Blicke
Gedankenspiele
Zwei Menschen
ein Aufstieg , ein Fall
Entfernung
zu dem was gewesen
Fantastisch
zu ahnen was kommt
Mutig
einander erleben
Versinken
in den zeitlosen Raum
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Liebst du mich -
dann lass mich nicht
allein den Gipfel reiten.
Schau, im Spiegel
lacht der Wolf,
schreit nach Lieblichkeiten.
Wovon soll ich
satt denn sein?
Herzelust macht Triebe.
Auf den Nägeln
schmilzt der Lack,
der Leib ist schon gefüge.
Bricklebritt
Jetzt mach schon mit!
Spiel das Spiel
und decke dich,
komm her mein Schatz
und strecke dich!
Riechst du nicht
den Duft von Fleisch,
dem Höhepunkt entweichen.
Gänsehaut,
dein Haar mich streicht,
den Herzschlag anzugleichen.
Der [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Dort im Kissen schläft noch fest der Duft deiner Haut,
doch die Tür zu deinem Herzen ist für ewig zugebaut.
Alles scheint mir noch wie früher, doch nichts ist mehr wie es war,
nur ein kleines, müdes Lächeln als du gingst, blieb für mich da.
Und was bleibt von unsern Träumen?
Und was bleibt von deinem Kuss?
Nur das Salz [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Am Abend sitzt er wieder da
und lauscht dem Lärm der Zeiten.
Von Takt zu Takt die Uhr ihn schlägt,
es ist so schwer sie anzuhalten.
Das stumme Blatt liegt regungslos.
Wie soll sie je erfahren?
Steh auf du Feder, schreib mein Wort,
ihr Herz wird dich bezahlen.
Mitten ins Herz.
Nur wer wagt, der gewinnt.
Wir kappen die Seile
und fangen den Wind
Mitten ins [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Leckt der schwarze Kater zornig
dir am Hirn und schreit vor Gier,
faucht im Kopf und zeigt die Krallen,
ist er wohl kein Kuscheltier.
Preiset an des Herren Gnade,
wärmt er dir die kalte Hand.
Seine Sorge falsche Krücke,
steckt den Kopf tief in den Sand.
Fahr zur Hölle „Schwarzer Kater“!
Grüß den Flaschengeist von mir.
Mach die Flatter Sensenvater,
Abflug durch die Hintertür.
Schmecken Küsse wirklich [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Komm her
Komm her
Komm her mein Kind!
Ich zeige dir das Märchenland.
Die Furcht lass sein
und lausch dem Wald.
Nicht weit von hier
schon mancher traf
den Freund
den Freund
den Freund
Wer stoppt den Wind?
Wer hält das Laub?
Im Gras besucht das Kind
der Freund
der Freund
der Freund
Verzeih
Verzeih
Verzeih mein Kind!
Ich suche nicht das Märchenland.
Gib mir die Hand,
dort ist der Ort,
an dem man schon so manchen [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Du gräbst in deiner Seele
und bohrst den Kummer an,
von allen nur verstoßen,
kein Mensch dein Herz gewann.
So nutzlos war der Fingerzeig,
der Hund hat nicht gefragt.
Dem Flachmann in der Tasche,
blieb keine Qual erspart.
Nord- Nord-Ost-
Stummer Kreisel
Wieso- Weshalb- Warum?
Unser Herz zu spät betroffen,
du bleibst für immer stumm.
Ganz still und ohne Ärger,
kein Nachbar dich gekannt.
Das Bild von Frau und [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Ich stehe in dem Raum,
dein Lachen ist noch hier.
Die Lippen so rot,
ein Kuss liegt in der Luft.
Warum fragst du mich nicht?
Warum drängst du mich nicht?
Doch keine Antwort kommt
von deinem Haar aus meinem Bett.
Am Spiegel ließt du mir
die Spuren deiner Hand.
Im Kissen schläft noch fest
der Duft deiner Haut.
Warum fragst du mich nicht?
Warum drängst du mich [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Ziehn die Wolken übers Meer,
flieg ich mit hoch oben.
Ohne Fahrschein und Gepäck,
rutsch hinab den Regenbogen
und die Sehnsucht taucht mich ein,
in die salzig wilden Wogen.
Wie das Schiff zur letzten Fahr,
von dem Strudel mit gezogen.
Tief unten im Meer,
kennt die Seele keine Sorgen.
Weder Geld noch Macht noch Hass,
entscheiden das Morgen.
Schwebt ein Fisch an mir vorbei,
hat noch niemals [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Er zählt das Gold im Sonnenstrahl.
Der Fluss spielt leise unser Lied.
Vom Ufer kann ich ihn noch sehen,
bis er im Wellenschlag entflieht.
Der Fisch fühlt meine Traurigkeit
und springt hinein ins Spiegelbild.
Das Wasser schlägt er auf zum Grund,
ich hab es wieder aufgefüllt.
Im Wasser spielt der kleine Fisch,
laut fragen hab ich nicht gewagt.
Er liest aus meinem stummen Blick
und [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Vom Sonnenlauf gejagt die Schatten,
Sehnsucht türmt sich zum Altar.
Wollen mich ferne Bande packen,
meine Spur des Heimweh sahen.
Sieben Siegel und kein Schlüssel,
bittersüß der Ferne Saft.
Hat der Flügelschlag des Drachen,
mir das Himmelsblau verschafft?
Haucht der Silbermond dem Blatt
seinen Zeitenspiegel.
Streicht mir das Gefieder glatt,
gibt dem Heimweh Flügel.
Gut versteckt im Adlernest,
weite Blicke reiten.
Die Schneelawine talwärts rollt,
Nacht kann sie nicht [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Ich gebe mir die Weihnachtskugel,
fahre Schlitten im Sommerheu.
Klau mir einen Plastiktannenbaum,
über den sich alle tierisch freuen.
Auf dem Gehweg streu ich bunte Streusel,
statt dem Zapfeneis sind Dildos „In“.
Das Christkind rockt bei Motör Head,
frohe Weihnacht, merry Christmas mein Kind.
Weihnachtsmänner sind verboten,
auch der Nikolaus stößt laut auf.
Die Säcke sind nur mit Müll gefüllt,
keine Kinderaugen blitzen mehr auf.
Weihnachtsmänner [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Hörst du nicht das leise Wimmern,
wenn ein Blatt vom Sturm entführt,
weit so weit von seinem Baum,
es den Boden sanft berührt.
Siehst du nicht die Blume weint,
die vom Durst gequält sich neigt.
Alle Säfte längst entronnen,
wenn der Herbst den Samen streut.
Einsam in Babelsberg.
Einsam, allein.
Du kannst dich nicht zum Himmel strecken
und stielst dir einen Stern.
In deiner Hand zu [...]
Posted in Gedichte on Januar 16th, 2012 Keine Kommentare »
Ist die Seite aufgezogen,
ein golden Haar zum Glück erkoren.
Ich zieh es auf zum Klang der Spiele,
im heißen Rausch zum Ziel mich führe.
Und aus den stummen Seiten Bricht:
Die Mutter aller Stürme.
Du, nur du, mein schönstes Lied!
Herz, ein Schlag, stimm an die Seiten!
Du, nur du, mein schönstes Lied,
im Auf und Ab der Jahreszeiten.
Zum Zerreißen angespannt,
der Bogen [...]