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 Trostlos glotzen leerstehende Häuser.

Verstärken das Gefühl,

von Einsamkeit und Tod.

Doch wenn der Vater mit dem Sohne,

an Wintertagen,

auf der verschneiten Wiese spielt,

merken beide dies nicht.

Spüren nicht die traurigen Blicke Glassloser Fenster,

welche sich nach leben sehnen.

Die Schritte,

das Lachen,

alles Erinnerungen an früher.

Als sie noch Heim für Familien waren.

Als es noch warm in ihrem Innern war.

An die ersten hallenden Worte,

als die ersten Menschen einzogen.

An das Tapezieren und Malern,

warmer Teppich wurde verlegt.

Man lernte sich kennen.

Aus dem,

die Wohnung,

wurde,

unser zu Hause.

Die alten Häuser hörten jedes Wort,

jeden Streit und vieles mehr.

Kinder wurden geboren

und erfüllten alles mit ständigem Leben und Geschrei.

In diesem Moment,

wenn sie das Lachen des Sohnes hören,

spüren sie wieder das Krappeln der Babys,

die Ersten,

noch unsicheren Schritte.

Die kleinen Hände die,

an der Wand oder am Türrahmen,

Halt suchten.

Hören wieder die ersten Worte,

das lachen und weinen.

Erinnern sich auch leider an viel Schlimmes,

viel Gewalt und Hass,

viel Unmut und Resignation.

Aber sie lebten,

sie wurden gebraucht.

Und Heute?

Heute stehen sie alle leer.

Keiner kümmert sich oder pflegt sie mehr.

Sind vergessen und seelenlos.

Das Leben ist verschwunden.

Es kehrte nur für diesen Augenblick,

als der Vater mit dem Sohne, dort auf der verschneiten Wiese spielte,

zurück.

Doch nun sind beide Heim

und das Leben zieht sich wieder zurück

und hinterlässt nur alten Stein.

 

07.06.2007

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