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Existiert alles in dieser Welt nur im Rahmen fester Vorgaben und Grenzen,
so eröffnet sich mir durch das Schreiben eine Welt, in der alles das nicht gilt.
In meinen Texten und Gedichten bestimme ich allein Weg und Ziel.
Keiner Autorität bin ich Rechenschaft schuldig,
in welcher Form ich die Regungen meiner Seele in Worte fasse.
Die Zeit hat darin nur in der Form ihren Platz, die ich für richtig halte.
Innen und außen sind austauschbar.
Durch die Schaffung eines Gedichts und sei es auch klein und dilettantisch,
erhebe ich mich über die alltägliche, flache Welt und helfe einem davon losgelösten Werk ans Licht.
Ich allein entscheide über richtig und falsch, gut und schlecht.
Das einzige Maß, an der mein Schreiben gemessen werden kann,
ist der Grad der Übereinstimmung mit mir selbst.

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