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Eindrücke

Septemberwind weht die Straßen hinab.

Abschied eines kalten Sommers.

Regennasse Blätter wirbeln durch die Wege der Friedhöfe.

Du hattest mich doch noch verlassen.

Ich versuche dieses Gefühl zu beschreiben,

doch der Platz, wo vor langer Zeit mein Herz war,

ist leer.

Kälte nur,

und Eis des kommenden Winters.

Du konntest es nicht schaffen.

Die Rüstung des Panzers zu hart,

der Stahl des Mannes, der ihn mir anlegte,

undurchdringlich, festgefroren

in einer sternenklaren Winternacht.

Einunddreißigster Januar zweitausendvier.

Auch Todestage eines Herzens

kehren jedes Jahr wieder.

Sowie Blumen auf den Gräbern

nur dem Auge des Besuchers nützen.

Doch dein Wasser drang nicht

bis auf den Grund vor,

und meine Tränen sind trocken geworden.

Auch der gestorbene Schmerz im Magen

vergeht mit der Zeit.

Bitte geh jetzt.

Ich bin gerne allein.

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