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Wie ich es mir wünsche

Heimlich doch noch

auf ein Flugzeugunglück hoffen.

Nur um zu wissen,

du hast einen guten Grund gehabt

mich einfach so allein zu lassen.

Mit meinen sich kreisenden Gedanken

und dem ungerechten, schmerzenden Warten

auf dich.

Mein Leben schläft friedvoll

um diese Zeit in der Nacht.

Nur ich schlafwandle nachts,

katzengleich,

hinter den Stäben des endlosen Käfigs umher.

Einen Tag, und eine Nacht noch so verbringen,

wie ich es, seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe,

getan habe.

Am Morgen darauf ist es dann zu spät für dich.

Stunden vorher

habe ich dich gehen lassen.

Bin auf und davon

in der heilenden, heißen, vergessen machenden Sonne.

Eine Nachtigall oder eine Grille

bringt keine Nachricht mehr von mir. 

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