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Ach wenn

Ach, wenn ich die Tränen doch sammeln könnt!
Die Lauten, und die welche keiner benennt.
Gleich einem kostbaren Gut,
trüge ich sie in den Himmel hinauf.
Verwandelt in Tropfen aus Liebe und Glück
bring ich sie in mir wieder zurück.
Schenkte mit Frieden sie aus mir heraus.

Den Straßenkindern mit den verlassenen Eltern.
Den Bettlern neben den Heimatlosen.
Hinein ins Gefängnis! Zu den am Boden zerstörten;
den Hungernden, Armen; den Freud- und Friedlosen.

Schenkte sie her, denen die einsam alleine gelassen.
Zu dem auch, den niemand kennt, sich selbst Feind ist
und keinem vertraut.
Auch dem, vor dem es mir graut;
der mich mit seinen Taten lähmt
und durch sein Schweigen nicht kennt.

Liebe und Frieden für den Menschen auch,
der scheinbar versagt, seine Wahrheit nicht nennt
und die Natur als den Ursprung verkennt.

Ach wenn ich die Tränen doch sammeln könnt,
von denen, die man mit Macht bedrängt.

Frieden und Liebe machten sie frei –
Ach, wenn ich die Tränden verwandeln könnt!

Zur Freude in mir
Zur Liebe mit dir
Zur Freihein in uns.

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