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Nachtgedanken

Ich rieche dich noch immer zwischen all dem Weichspüler in meiner Bettwäsche.

Auch die Luft vibriert noch jetzt,

wo du doch gar nicht mehr hier bist.

Inmitten all dieses Chaos liege ich mit offenem, blutenden Herzen in meinen Laken

und kann nicht aufhören an dich zu denken.

Ich falle in ein tiefes Loch,

erwarte den dumpfen Aufschlag,

der niemals kommen wird.

Du stehst oben und schaust mir zu.

Dein Blick ist leer, all die Liebe deinem Egoismus gewichen.

Deine Freiheit; wie du sagst.

Mein Körper, von tiefen Kratzern übersät und geschunden

von den zahlreichen Kämpfen die wir austrugen.

Mein Herz in abermillionen Teilchen zerfetzt,

die tiefschwarz wie dicke Mücken davonfliegen.

Ich sterbe jeden Tag ein kleines bisschen mehr.

Du hörst meine Hilfeschreie nicht mehr.

Oder du möchtest sie nicht hören.

Alles was ich war, war ein Teil von dir.

Doch jetzt, wo du mich nicht mehr brauchst,

was bin ich dann noch?

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