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Wenn Du noch mal wiederkehrtest, auf das Schachbrett unsrer Liebe
Nähm ich meinen Zug zurück, der dir bot so grausam SCHACH
Opferte den Trumpf der bliebe
Spielte meine Stellung schwach.

Schenkte LÄUFERN, die ich einnahm
Ihre Freiheit gleich zurück
Und den TURM, den ich zerstörte
Repariert ich Stück für Stück.

Vor den BAUERN die dich schützen
Zög ich ehrfurchtsvoll den Hut
Um sie für mein Ziel zu nützen
Würd ich zügeln meine Wut

Auf des PFERDES Rücken ritt ich
Neben deines KÖNIGS Feld
Ließ mich adeln oder schlagen
G´rade so, wies dir gefällt

Hoffte, dass du all das Wert schätzt
Zu verstehen bist bereit
Für die DAME meines Herzens
Geht mir kaum ein Zug zu weit.

RaThe 2007

One Response to “Schachbrett unserer Liebe”

  1. Große Klasse!
    Das erste Gedicht seit langem, das mir durchgängig gefällt. Es bleibt am Thema, verdichtet es mit jeder Zeile mehr und das auf eine flüßige und humorvolle Art, der es aber nicht an Tiefe fehlt.
    Sehr gut gelungen, Kollege!

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