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Einsamer Morgen

Hab‘ schon lange wach gelegen, meine Decke hält nicht warm. Würd‘ mich gern zu Dir bewegen, hielt‘ Dich gern in meinem Arm. Deine Glut würd‘ ich empfangen, Farben, Feuer speien, und – wie der ganze Rhein in Flammen, gierig sein. Nach Deinem Mund. Doch Gedanken gehen weiter, steh’n nicht still, es soll gescheh’n, wollen auf der Feuerleiter, zum Zenit der Hitze geh’n. Atemstillstand. Nur ein Stöhnen, aus der siedend heißen Glut. Schreit, verlangt nach neuen Tönen, Lavaströme, Sturm und Flut! Und ich bebte, ja ich lebte, spürte Haut und Haar von dir. Bis ich merkte, dass ich schwebte, du warst viel zu fern von mir.

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