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Nachtlied

der tag wehrt sich nicht mehr
gegen die nacht
die farben entfliehen
und folgen der sonne

der mond steigt auf
übernimmt die macht
die sterne stehn still
sie genießen voll wonne

das große schweigen
über allen wipfeln
der schnee ergraut
ob alt, ob neu

träume rieseln
herab von den gipfeln
ich gebe mich ihnen
hin ohne scheu

umrisse fliessen     
schwarz wird der wald
sein raunen füllt blätter –
ich höre ihm zu –

mit leisen geschichten
doch fühle ich bald
was mir dabei fehlt
das bist du

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