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während du schläfst

du schläfst – neben mir. sanft kuschle ich mich an dich – schaue mit verstohlenem blick ob
du erwacht bist. -du schläfst weiter- ich drehe meinen kopf und sehe zur decke. es ist
schön deinen atem zu hören.

ich schliesse meine augen und stelle mir vor wie es sein könnte.
ich geniesse den moment und wünsche mir insgeheim darin verweilen zu können. meine augen
öffnen sich wieder. ich sehe dir ins gesicht. deine augen sind nicht ganz geschlossen und
einen moment halte ich inne -du schläfst- dein mund ist leicht geöffnet und sieht aus als
würdest du mir etwas sagen wollen, aber du schweigst.

ich würde dich jetzt gerne in meine arme schliessen! – dir sagen wie ich empfinde, das es
mich manchmal einfach überwältigt – ich nichts dagegen tun kann – es einfach zu stark ist –
ich es genieße und hasse – es brauche und wegwünsche.

ständig überlege ich was richtig wäre, was falsch ist, welchen schritt ich als nächstes
tue oder ob ich einfach stehen bleiben sollte. es zehrt an mir, mindestens genauso wie es
mir etwas gibt. es ist schön dich zu überraschen, lieb mit dir zu sein, mit dir zu lachen
und dich zu trösten. dich aufzufangen wenn du ins bodenlose fällst und dann phantasiefinkas in
portugal zu errichten. ich mag es wenn du lachst und dich freust – dich dazu zu bringen!

diese ganzen momente, welche wir gemeinsam erleben – zu teilen. dabei zu sein.
nicht an morgen zu denken und das jetzt zu leben – als gebe es gar keinen morgen! das morgen
zu verdrängen und wegzuwünschen. sich nicht bewußt machen zu müssen wie die realität
aussieht. sich in eine mir bewußte naivität zu flüchten, nur um weiter hoffen zu können!
nicht aufgeben zu müssen!
es vielleicht doch zu schaffen – ans ziel zu kommen und dann wären alle strapazen, der weg,
die zeit bedeutungslos – vorbei!

zu hause, AM ZIEL!!!

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