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Ach, wenn ich …

die Tränen doch sammeln könnt!
Die Lauten, und die welche keiner benennt.
Gleich einem kostbaren Gut
trüge ich sie in den Himmel hinauf.
Verwandelt in Tropfen aus Liebe und Glück,
bring ich sie in mir wieder zurück.

Schenke mit Frieden sie aus mir heraus!

Den Straßenkindern, mit den verlassenen Eltern.
Den Bettlern neben den Heimatlosen.
Hinein ins Gefängnis!
Zu den am Boden Zerstörten, den Hungernden, Armen,
den Freud- und den Friedlosen.

Schenkte sie her,
denen, die einsam alleine gelassen.
Zu dem auch, der niemanden kennt,
sich selbst Feind ist und keinem vertraut.
Auch dem, vor dem es mir graut.
Der mich mit seinen Taten lähmt
und durch sein Schweigen nicht kennt.

Liebe und Frieden
für den Menschen auch, der scheinbar versagt,
seine Wahrheit nicht nennt
und die Natur als den Ursprung verkennt.

Ach, wenn ich die Tränen doch sammeln könnt,
von denen, die man mit Macht bedrängt.
- Frieden und Liebe machten sie frei –
- Ach, wenn ich die Tränen verwandeln könnt –
Zur Freude in mir,
zur Liebe mit dir,
zur Freiheit in uns!

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