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Meine Hände

fühlen die Kraft der Erde.
Ich greife Sand und Quarz, braune schwere Krume.

Meine Hände

streichen über die ersten Frühlingsblüten.
Ich atme ihren Duft und werde zum Schmetterling,
der in sie eintaucht , schmeckt,
und mit dem Wind davonfliegt.

Meine Hände

finden das Wasser, das sie umfließt,
sanft und mächtig zugleich.
Diesen Lebensstrom spüre ich auch in mir,
unfaßbar.

Meine Hände

nähern sich dem Feuer.
Es droht mir, mich zu verbrennen,
wenn ich seine Wärme nicht in mich nehme
und zur Flamme werden lasse.

Meine Hände
finden deine Hände;
die sanfte, kraftvolle Feste deiner Haut.
- Verbrennen am Blick aus deinen Augen,
welcher der Spiegel meiner Seele ist
- voller Feuer!
Ich streichle durch dein Haar, und atme dich.
Spürst du die Wärme meiner Hand,
mit der ich nach deinen Lippen taste?
- Warst Du nur ein Traum,
der mit dem Wind davon schwebt?
- Oder weckst Du mich mit Deinem Kuss?!

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