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Mit nichts

Mit nichts
war dieser Tag
in seinem Anfang
angekommen,
mit nichts,
als einem Augenblick,
der kam und schon vergangen
in den nächsten überging.

Wie sehr ich dieses eine,
das im morgentlichen Nichts
mir meine wachen Sinne
in einem Traumland hält
als ein Wort erkenne,
das Augenblicke zählt,
so sehr hält mich das andre
in dieser Sehnsucht fest.

Mit nichts kam ich in diesen Tag,
in dem das Meer mit seinen Wellen,
mich in seine Arme nahm,
es war nicht etwas, das ich fand,
es war nicht nichts nun,
in meiner Hand,
es war ein Wort,
das mich mit dir verband.

One Response to “Mit nichts”

  1. Hallo Nachtigall,

    schön mal wieder von Dir zu hören und zu lesen …

    😉

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