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Blühendes Vergehen

Als gäbe es kein morgen mehr
verdampfen Düfte und Farben,
verschwenden sich an einen kurzen
Frühlingstag

Beklommen stehe ich vor
der ungezähmten Pracht
und bestaune hilflos
das rauschafte Vergehen

Wie ein Rufen aus vergangener, dunkler Zeit
klirrt dürres Laub an Eichenbäumen
und hält mich schwer am kalten Boden fest

One Response to “Blühendes Vergehen”

  1. fragezeichen sagt:

    Das ist ja das Grauenhafte an der Vergänglichkeit, man kann sie nicht aufhalten sondern nur die momentane Schönheit in Form der erinnerung festhalten, so dass sie fast greifbar ist.

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