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Im Dezember letzten Jahres erschien André Linkes Debütroman: „Angriff der Flukes“ ist der erste Band der Science-Fiction-Satire „Crystal Yorkshire“, die sich an Jugendliche ab 14 Jahren richtet. Der flappsige Schreibstil, Szenen-Rausreißer, Nebenhandlungen und andere unkonventionelle Stilmittel des Buches sorgen überall für Gesprächsstoff.
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Frage: Du hast kürzlich Dein erstes Buch „Angriff der Flukes“ veröffentlicht. Was war der Anlaß dieses Buch zu schreiben? Welche Botschaft steckt dahinter?

Der Anlass ähnelt dem Grund, warum ich überhaupt mit dem Schreiben angefangen habe: Ich wollte aus der Realität flüchten und mich in meine eigene Welt zurückziehen können. Alles weitere kam nach und nach im Laufe der Jahre dazu. „Angriff der Flukes“ beschäftigt sich mit gesellschaftskritischen Themen wie Waffenbesitz, Glaubensausbeutung und korrupten Politikern. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch – auf lustige, skurrile Weise – daran erinnert, dass wir eine verdorbene Spezies sind, und dazu aufruft, zu hinterfragen.

Frage: Wann hast Du zum ersten Mal das Gefühl und den Drang verspürt, zu schreiben?

Die Aufsätze in der Grundschule haben mir riesen Spaß gemacht, und meine ersten schriftstellerischen Gehversuche kamen in der Schule ganz gut an. Ich entwickelte schnell ein Mitteilungsbedürfnis, das ich bis heute nicht verloren habe.

Frage: Welche Umstände oder auch Schriftsteller haben Dich beeinflußt?

Speziell für dieses Buch? Ehrlich gesagt hat mich der Umstand beeinflusst, dass ich in der Welt, in der wir leben, nicht gerade glücklich bin. Sie macht mich traurig und krank. Keine Angst – ich bin kein Weltveränderer. Ich denke nur gerne viel zu viel nach. Für den humorvollen Teil des Romans hat mich Douglas Adams stark inspiriert – das wird jeder Leser sofort feststellen dürfen.

Frage: Wie sehen Deine weiteren Zukunftspläne aus?
Der zweite Band ist schon in Arbeit, aber zur Zeit steht die Promotion des ersten Romans im Vordergrund. Es sind für diese Serie („Crystal Yorkshire“) ja noch mehrere Teile geplant, und ich freue mich wahnsinnig darauf, den ganzen Kram endlich mal aufzuschreiben. 😉

Frage: Was würdest Du anderen jungen Schreibern raten, die auch den Drang zum Schreiben verspüren und evtl. gerne Ihre Texte/Geschichten veröffentlichen möchten?
Das Wichtigste ist, dass man sich nicht entmutigen lässt, dass man mit Kritik umzugehen lernt, und dass man hart und lange an seinen Texten arbeitet. Das musste ich auch erstmal lernen. Aber dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!

Weiteres Interview im Literarischen Blogtett
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