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Sehnsucht

Es wird immer dunkler,
draußen scheint der Mond,

ich gehe runter
doch ich bin es nicht gewohnt.

Zünde eine Kerze an
die nach Zimt riecht,

damit ich besser sehen kann
und die Angst sich verkriecht.

Nun stehe ich hier,
ganz allein,

am Fenster bei dir,
oh lasse es dich sein.

Spüre dich nah bei mir,
warum gehst du wieder?

Nimm mich mit zu dir.

Allein halte ich es nicht mehr aus.

Konnte noch nie ohne dich,
ich muss hier raus.

Das Fenster steht offen,
ich springe hinaus,

werde vom kalten Regen getroffen,
der Wind heult laut auf.

Kein Schmerz kein Bedauern,
mein Körper liegt nun da

auf der nassen Mauer
und sag in Gedanken laut ja.

Meine Seele ist nun
mit dir vereint,

lass uns gehen, so lange der
Vollmond noch scheint.

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