Feed on
Posts
Comments

Dezember

Dezember, dir allein gebührt der erste meiner Briefe,
denn dir hab’ ich die Hoffnung dieses Jahres auferlegt.
Mir schien das Jahr so trübe, ja, mir war, als ob ich schliefe
und erst durch deine Reinheit hat sich Trost in mir geregt
Ich konnte, als der erste Schnee aus grauen Wolken brach,
nichts anderes als trist erstarren und bedächtig träumen
Ich atmete die kalte Luft, hielt inne, und gab nach
Dezember: immer warte ich – den Rest kann ich versäumen

Leave a Reply