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Hörst du nicht das leise Wimmern,
wenn ein Blatt vom Sturm entführt,
weit so weit von seinem Baum,
es den Boden sanft berührt.
Siehst du nicht die Blume weint,
die vom Durst gequält sich neigt.
Alle Säfte längst entronnen,
wenn der Herbst den Samen streut.

Einsam in Babelsberg.
Einsam, allein.

Du kannst dich nicht zum Himmel strecken
und stielst dir einen Stern.
In deiner Hand zu Staub zerfallen,
du darfst ihn nie berühren.

Kalte Nacht, so kalt und still.
Ein Schatten springt, doch eilt sich nicht.
Im Fenster spiegelt Kerzenflimmer,
das salzige Rinnsal im Gesicht.
Schritt für Schritt, ein Laut, ein Tasten.
Lauthals jagt ein Zug vorbei.
Für Sekunden Blicke rasten,
nach Sekunden einerlei.

Einsam in Babelsberg.
Einsam, allein.

Du kannst dich nicht zum Himmel strecken
und stielst dir einen Stern.
In deiner Hand zu Staub zerfallen,
du darfst ihn nie berühren.

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