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Ist die Seite aufgezogen,
ein golden Haar zum Glück erkoren.
Ich zieh es auf zum Klang der Spiele,
im heißen Rausch zum Ziel mich führe.

Und aus den stummen Seiten Bricht:
Die Mutter aller Stürme.

Du, nur du, mein schönstes Lied!
Herz, ein Schlag, stimm an die Seiten!
Du, nur du, mein schönstes Lied,
im Auf und Ab der Jahreszeiten.

Zum Zerreißen angespannt,
der Bogen fährt die Seiten lang.
Ich lehn mich an dein zitternd Herz
und fühl den Schauer rückenwärts.

Und aus den stummen Seiten bricht:
Die Mutter aller Stürme.

Du, nur du, mein schönstes Lied!
Herz, ein Schlag, stimm an die Seiten!
Du, nur du, mein schönstes Lied,
im Auf und Ab der Jahreszeiten.

Das süße Lied, will davon trinken,
doch sind die Töne längst versiegt.
Der Meister lässt den Taktstock sinken,
das Haar ist längst vom Wind verweht.

Und aus den stummen Seiten bricht:
Die Mutter aller Stürme.

Du, nur du, mein schönstes Lied!
Herz, ein Schlag, stimm an die Seiten!
Du, nur du, mein schönstes Lied,
im Auf und Ab der Jahreszeiten.

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