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Sie liegen nah, in Haut und Haar verschlungen.
Schon Ewigkeit, die Zeiten jagen.
Am Horizont die Sichel sich vom Himmel seilt,
so still, ihr Tränen werdet vom Wind getragen.

Gefangen all die Worte im silbernen Fluss.
Er beugt sich sie zu küssen.
Und lautlos sich die Körper fügen,
der Augenblick das Atmen wird nicht missen.

Doch ach, sie lässt sich keine Ruh,
zählt hoffnungsvoll geteilte Stunden.
Und keine Antwort trägt der Wind,
nur den Sand, der durch die Finger rinnt.

Und dann hält er sie ganz fest,
dort wo der Fluss den Horizont verlässt.
Und die Haut vom Salz gebleicht,
wenn der Wind das Haar ihr streicht.

Erinnerung noch zaghaft glimmt,
doch wie der Sand
durch meine Finger rinnt.

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