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TRÄNENAUGE

Die Sehnsucht taucht im Tränenauge,
ich sammle sie zu einem Fluss.
Es spült mich fort das einsame Segel.
Der alte Wunsch getreu mich tragen muss.

Ist es nicht gleich, ob je geboren?
Die Antwort schuldig, treibt das Boot.
Sein Ruder irgendwo verloren,
ein alter Freund, der Wind, mein Lot.

Das alte Boot am Horizont,
ein Schatten schleppt sich müde hinterher.
Die Wellen betten seinen Weg,
ein winziger Punkt im großen Spiegelmeer.

Die kleine Welle spielt am Strand
und hält lieb Herz darin bedeckt.
Es schäumt und tobt, dem Blicke schwindend,
von einem Seestern gut versteckt.

Lass uns doch die Wolke sein,
die Sonne schon ein Stückchen sah!
Einen Flügelschlag, benetzt vom Tau,
dem Herzemaler Herzschlag nah

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