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Wen plagt schon nicht von Zeit zu Zeit,
vermisst die schönen Seiten.
Allein, ist keine Lebenspflicht,
gut Ding, lässt sich nicht leiten.

So trifft es sich, den Halt erfassen,
kein Trick scheint hier genüge.
Ein schimmer Mut dem wagen Blick,
einander nie zu lassen.

Am selben Band ist aufgereiht,
ach, all die gleichen Leiden.
Das alte Lied im neuen Kleid,
ein Seufzer neigt die Weiden.

Mit feinen Sinnen ist erfasst,
der Herzen Schlag mit List.
Auf, Jahr für Jahr,
sich allzeit übertrifft.

Sekunde Dein, endscheide Dich!
Mir wird so alt wie weise.
Je länger dauert, es verwischt,
auf diese oder jene Weise.

Erhellt sich nun der Trümmerpfad,
von Sonne Sog sich bleibend.
So Stein für Stein hoch aufgebäumt,
gut Wort für Wort uns beiden.

Mal oben, dann zu Angesicht,
die Leiber Lust gerollt.
So still dabei der See besticht,
unbedacht gedacht gewollt.

Die kleinen Wellen reihen sich fort,
will Wasser uns umsorgen.
Von Anfang her vertrauter Ort,
im nassen Kleid verborgen.

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