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An fernen Stränden

Aufgeworfen an einen fremden Strand,
von der Sonne gebleicht,
vom Wind umtost,
vom Mondschein gestreichelt,
von den Wellen beleckt.

Liegend für kurze Zeit auf hartem Quarz
um von der anschwellenden Flut der Nacht
in die Sternen befunkelte Stille
des Meeres gesogen zu werden.

Den Abdruck im Sand verwischt die Gischt.
 

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