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Eine graue Welt

So einsam und so nah,
So verschwommen und so klar
So müde und doch wach,
So dunkel und doch Tag

Es sieht mich an, ein fragend Blick
Was ist geschehen, wo ist mein Glück
Wo ist das Haus in meinem Land
Wo ist das Leben, dass ich gekannt
Warum bin ich denn jetzt allein
Warum ist alles nun so klein

Des Kindleins Augen klein und nass
Ich spüre Wut, ich spüre Hass
Was tat man ihnen schlimmes an
Was ein Mensch vollbringen kann

Die Füße stehen hoch im Dreck
Was macht da schon ein kleiner Fleck
Die Nase rot, die Finger blau
Die Welt liegt hier im dunklen Grau

Die Mütter schreien, was ist geschehen
Ein stilles Wort, ein stummes Flehen
Eine Träne hier und dort
Das bunte Leben, dass ist fort

Den Kopf zur Seite noch gewand
Das kleine Kind, dass dort noch stand
War verschollen in dunkler Nacht
Nur Mond und Sterne es bewacht

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