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Flüchtling

Do., 27.08.09

..

Jedes Mal immer wenn ich uns vermisse…

Flieh ich zu dir…

Jedes Mal wieder wenn ich in dir Blumen pflücke…

Knie ich vor dir…

Jedes Mal wieder wenn ich liebe…

Flieh ich zurück zu dir…

Jedes Mal mit jeder Tränendrüse…

Zerfließ ich glücklich in dir…


Renne schreiend durch die Nacht…

Und sammle die Scherben des Spiegels der an uns zerbrach…

Wenn ich weinte oder lachte…

Hab ich ehrlich nur an uns gedacht…

Dich gedacht…

Mensch der du die Herzen wahrst…

Bist du da…

Derjenige der du Wärme strahlst…

Sternental…

Brach aus der Decke die sich „Gottes Himmel“ nennt…

Wer ist da…

Was taucht… verklebt im riesengroßen Spinnennetz…

Himmel… Engel…

Teufel… nichts als Blut und heiles Höllenfeuer…

Bin ich als Mensch…

Für euch nichts als nur ein Höllenträumer…

Mit brennenden Augen…

Mit meinem „Großherzwunschzettel“ auf trockenem Stamm geritzt…

Dieser selbe Baum der…

Mit einer vertrockneten Wurzel traurig im Boden verankert ist…


Jedes Mal wenn ich dann träume…

Träum ich von dir…

Jedes Mal wenn mich die Angst verfeuert…

Leucht ich vor dir…

Jedes Mal wenn ich in Staub zerfalle…

So fall ich wörtlich für dich…

Jedes Mal wenn ich in Trauer harre…

So harrt dieser Phönix glücklich für dich…

..


Die Zukunft offenbart sich mir…

Was die Vergangenheit so oft so sehr verschwieg…

Sie und Gottes Gnade spricht wieder…

Dass diese alten Zeiten nie verschlossen sind…

Gottes Kind…

Spielt mit dem Feuerzeug im „Höllenfieber“…

Oh bitte…

Liebe Träume leuchtet bitte öfters/nie wieder…

Jedes Mal als ich vertraute…

Wurde das Vertrauen gebrochen…

Jedes Mal als ich daran glaubte…

Wurde bald der Glauben zerfochten…

Tauche ins Meer…

Bis ich aufs Grundeis unser beider stoß und breche…

Laufe zu den Sternen…

Bis ich auf den Grundstein des Wunsches meiner Hoffnung trete…

Bete mit Papiergedichten…

In allem was es heißt aus sich die Kräfte zu drücken…

Dessen Zitate in dir „zwinkern“…

Zwischen all den zartweich getaugten Gedächtnislücken…

Mein Wert hatte lang genug eine hohle äußere Hülle…

Die Kerben in Stein gemeißelt…

In meinem Herzen war lang genug eine ohrenbetäubende Stille…

Die zu sehr mich erweichte…

Jedes Mal wenn ich ängstlich am Ende bin

Schenkst du mit Gefühl mir das Glück


Jedes Mal wenn mich die Wände dann zerdrücken

Denke ich lieblichsüß immer an dich…

Jedes Mal so bald ich friere

Deck ich mich zu mit deinem warmen Händchen

Jedes Mal wo alles wintert

Denk ich nur du bist wie ein warmer sachter Engel

Jedes Mal wenn ich vor mir selber fliehend meine Sünden trag…

Verbrenn ich meine Angst an deinem Wert…

Denn dann denke ich wie du mir zum Fliegen kleine Flügel gabst…

Und erkenne wieder deine Hand an meinem Herz…

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