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Ein Loch, viele Löcher
oder: die Flucht in die Weltanschauung

Ein Loch
Wird wahrgenommen; setzt sich rein

Himmelwärts hell Aufsteigendes wird
Begeistert registriert;
Nichts Sinnhaltiges passiert
Während eines beobachteten Morgenrots
Einer neuen Zeit.

Springt heraus, um sich ins nächste Loch zu setzen!

Dann verschwindet der Mensch:
Empörung gegen verhasste Ruler
der Macht des Augenblicks
in sich hinein fressend.

Bald flüchtend über abschüssige Pfade

und auf der Suche nach dem Lebenssinn
gegen jedermann gerichtet
schließlich Fabelwesen lauschend
und leeren Weltanschauungen Folge leistend
im währenden Morgenrot, welches Nacht ankündigt

Ende

Kay Ganahl
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