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Schattenmeer

Es fängt mir meinen Atem auf und zieht in fernes Weit
Zieht hinaus ins ewige Nichts, zieht hinaus in Unerreichbarkeit
Auf meinen Lidern liegt noch der Traum der letzten Nacht, so schwer
Zieht mich in die Tiefe, zieht mich aus der Seligkeit ins Schattenmeer.

Versunken, ohne Luft und Leben, noch weiter ins unendliche Tief
Mir graut der Nebel eines kalten Grunds, auf dem ein Atemloser lief
Es empfängt mein Leben, meinen Sinn, steht wartend schon bereit
Fängt mir meinen Atem auf und zieht ins unendliche Weit.



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