Χίμαιρα (Chimära)
August 6th, 2010 by Nathanael Ziegler
Ein Schicksal, das so lakonisch im leeren Raum steht, wie ein welkender Baum auf einem endlos großen Feld.
Ebenso Gedanken und Worte, die kunstlos einem Kind entfliehen und dem gelehrten Manne gar zur Schimäre werden.
Eine Geste des Willens, wird auch ewig nur eine Geste bleiben…
Doch was den Menschen schon seit Anbeginn seiner Erinnerungen quält ist doch der absurde Gedanke aus einem Kreislauf auszubrechen, den er durch eben diesen Versuch selbst immer weiter festigt.
Ein Gedanke wird schon vor seiner Erschaffung zu einem Hirngespinst, und zwar indem man sich davor fürchtet ihn zu denken und man seine ganze Konzentration aufbringen muss, um nicht an diese fremde, oder persönliche Fantasie zu denken.
So kann schon ein Gedanke oder ein Wort eines Kindes zur absoluten Schimäre eines erwachsenen Menschen werden.