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… Start und Landungen vollziehen sich
auf dunklen, ungewissen Plätzen,
und doch gewinnen wir Höhen und
meinen zuweilen, über leuchtenden
Wolkenfirnen der Sonne nahe zu sein.

Aber die Erde ist uns gewiß.

Unser Leben ist ein unsteter Wechsel,
ist ein Flug in lähmendem, milchigen Nebel,
daß wir bangen vor Wetter und Felsen,
die uns zerbrechen.

Doch Sterne leuchten nachts über den Wolken,
und irgendwo auf einem Hafen brennen Lichter
und verheißen Heimkehr.

Ihn müssen wir finden.

aus „Absprung im Morgengrauen“ von Siegfried Schliefer

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