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Zweifel

Wie wünscht ich mir aus einem Guss zu sein
und angefüllt mit Leben
und bin doch allzu oft
nur Fassade ohne Kern.

Wie ausgeronnen fühl ich mich
und hoffe bang,
dass niemand tiefer in mich blickt.

Bereits ein lauer Hauch des Seins genügt
und alles droht zu wanken.

Nur manchmal da gelingt es mir
zu mir selbst durchzubrechen.

In den Momenten bin ich der,
der ich nach außen scheine.

Keine Hülle trennt mich dann
vor mir selbst,

bis ich plötzlich wieder ängstlich zaudere.

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