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der Anfang

erst als das
davonrennen
schlimmer war
als das
wovor
ich davonrannte
konnte ich einmal
stehen bleiben
ich sah mich um:
da stand
ich
mir
gegenüber.

5 Responses to “der Anfang”

  1. Sandra Alhaus sagt:

    hallo, seit jahren schon ein fan kann ich nur sagen:exakter geht`s nicht; irgendwann ist der moment erreicht, der punkt , an dem man an ich selbst nicht mehr vorbei kommt.

  2. Ralph Kaleve sagt:

    ich fühle mich davongerannt in die Welt nach außen,
    aus mir heraus, in die Welt der Notwendigkeiten und Pflichten.
    da sah ich mich nun von außen, sah mich rennen oder jagen nach dem besten Bild von mir,
    der schweiß brach mir immer öfter aus, es konnte nicht schnell genug gehen, die Geschwindgkeit gab mir das Gefühl der Leichtigkeit, des Schwebens, kurzzeitig.
    Dem Hochgefühl der Erfüllung eines bestimmten Bildés von mir folgte regelmäßig der Niederschlag einer Erkenntnis, dass ich es nicht bin, dass ich das Bild nicht erfüllen kann.
    Der Weg nach innen, nach dem Umdrehen, dem Loslassen, ist höchst spannend, vor allem die Sicht von innen nach außen. Völlig neu und mit einer neuen „Wertung“, die ich noch suche und ein bißchen finde.
    schöne gedichte, herr flemming, ich habe eines ihrer frühen bücher, von Freunden geliehen…..

  3. Evi sagt:

    Endlich wieder gefunden…

    Ich dachte schon es gibt Sie nicht mehr…

    Seit ich Ihr Buch „Ein Zettel an meiner Tür“ gelesen habe, habe ich selbst nie mehr aufgehört zu schreiben..

    Vielleicht poste ich doch einmal…

    Herzliche Grüße
    Evelyn

  4. Hans-Curt Flemming sagt:

    Wer setzt eigentlich die Gedichte ins Netz?

    Dass sie auch nach 30 Jahren nicht vergessen sind, ist schon so eine Art Qualitätszeichen und ich freue mich darüber.

    Aber ich hätte schon eine Bitte: wo die Gedichte im Original keine Überschrift haben, sollte auch keine dazu erfunden werden – die erste Zeile würde reichen.

    Ich hab mir schon was dabei gedacht, wenn ich die Überschrift weggelassen habe. In diesem Text soll dadurch das Atemlose einer überraschenden Entdeckung ein wenig wiedergespiegelt werden.

    Vielleicht versteht das ja auch niemand anders so – aber das wäre ein Poeten-Schicksal…

    Hans-Curt Flemming

  5. Die MTA, sie heißt Gabi, sie ist nett sagt:

    Manchmal kreuzen Menschen unsern Weg, die etwas bewegen. So war das in meinem Fall, als ich die Bücher aus dem Lucy Körner Verlag von einem lieben Freund erhielt. Die Gedichte hatten sehr viel mit mir zu tun – nicht nur die „Namenszeile“ – ich habe aber keiner Maus was zuleide getan – auch nicht für die Krebsforschung!

    Einige „Flemmings“ habe ich dann selber verschenkt – an Menschen, die dies zu schätzen wußten und sich selber auch ein Stück wieder erkannten.

    Nun, es gibt auch andere Menschen und es war ein Irrweg, das ich vor einem halben Jahr jemandem postete, über meinem Schreibtisch hing fünf Jahre lang „der Brandherd“. Bei mir hat der Brandherd was bewirkt!
    Plötzlich haben sich aber die „Grünen“ dieses Gedichts bemächtigt – ich finde dies seltsam in dem Zusammenhang! Außerdem denke ich, diese Menschen haben Ihr Gedicht über Gundremmingen nicht gelesen, genauso wie ich vermute, daß sie mit Mechthild und Christoph genausowenig anzufangen wissen wie mit den anderen Gedichten, die hier nicht veröffentlicht sind.

    Poetenschicksal!!!!!!!!!

    PS: Ich bin mit Ihnen – na, sagen wir „älter“ geworden! Aber brustfrei, in Jeans und mit langen Haaren sahen Sie damals umwerfend aus Herr Professor!
    Darf ich mir die Frage erlauben, ob es Kristina noch gibt?

    Ich wünsche Ihnen Glück!

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