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Abschied

Abschied

Manchmal ist so, als ob die Sonne nicht mehr scheinen könnte, das Licht ist erloschen die Hoffnung steigt in das Dunkle, Stille des Nichts. Es bleibt der Schmerz – in jedem Teil in mir – und ich steige hinab in mein Innerstes ihn zu finden und auszulöschen. Ich finde ihn nicht in all den finsteren, kalten Gängen – treppauf treppab von Raum zu Raum. Nichts – nichts was ich zu bekämpfen, zu erschlagen, zu vernichten vermag. Nirgendwo ein bisschen Licht, ein wenig Wärme – die Bilder verrinnen, verschmelzen mit dem kalten Stein auf dem meine Schritte hallen – und das Echo wirft das Schweigen zurück – von weit entfernten Mauern. Regen vom Gewölbe mit glasklar glänzenden Tropfen ohne Farbe, kein Schimmer von Leben – nur Abglanz der kristallinen Leere. Ganz weit unten, dann finde ich ihn – nicht das Gefühl der Ohnmacht, nicht die Albträume des Verlusts, nicht die Angst vor dem alleine Sein – einen Ast, den Ast der einst an einem prachtvollen, ins Unendliche reichenden, kraftvollen, blütenbedecktem Baum bereit war Früchte zu tragen – verkrüppelt, knorrig, eingetrocknet mit toten Blättern, verwelkten, grauen Blüten die einst beginnen wollten die Zukunft zu füllen.
Die letzte Spur.
Zu spät.
Fort.

Wenn der Schmerz geht bleibt das von ihm ausgehöhlte Selbst.

inside you I found a universe
inside me is now a hole as big

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