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Ich muss dahin wo es weh tut,

wo es in Strömen floß das Blut,

wo man Salz in die Wunden säte-

es muss sein, dass ich dem gegenüber trete.

Dass ich mich selber damit konfrontiere,

sodass ich mich nicht in der Trauer verliere.

Darf nicht davon laufen was ist und was war,

muss darüber reden, was in mir geschah.

War der Meinung ich bin ein Künstler im Verdrängen,

muss meine Gedanken und Gefühlen niemandem aufzwängen,

war der Meinung es sei ein Schutz sich nicht zu verraten.

Doch man muss nur ein wenig abwarten-

dann wird einem langsam klar,

dass es nicht richtig war-

so zu tun als könne man mich nicht verletzen…

und mich noch nicht mal selber damit auseinander zu setzen.

Nur ab und zu kurz drüber nachgedacht

und dann ab damit in den hintersten Schacht.

Doch darin braut es sich böse zusammen

und man fühlt sich in seinen Gefühlen gefangen,

sieht die Dinge nur noch verschwommen,

weiß nicht mehr- wie ist es dazu gekommen?

Doch ich darf mich nicht verlieren-

darf die Dinge nicht kaschieren.

Muss mir Gedanken machen- Wer…, Was ist passiert und Warum?

Muss die Gefühle auseinander Pflücken mit dem ganzen Drumherum,

muss mir klar werden warum es mir so schlecht erging.

aus dem Nichts mit dem Heulen anfing,

mich plötzlich eine Trauer überfiel-

als hole man mich Kiel,

erstickt….nicht mehr wissend wo ist hinten wo ist vorn…

Sag mir: Sag mir- warum nur wurde ich auserkorn??????

One Response to “TIEFE WUNDEN…”

  1. xtin2000 sagt:

    Leidensgenosse, ich begrüße Dich!
    So geht, oder ging es mir lang, viel zu lang…
    alles verdrängen, immer schön lächeln, und im Hinterkopf den Mord an sich selbst zu planen.
    Auch wenn er nie in die Tat umgesetzt wird, am Ende bringt man sich doch selber um, wenn man sich verleugnet…
    nie wieder Lügen! Nie wieder spielen! Es gibt mir niemanden der wichtiger ist als meine Gefühle, das ist kein Egoismus, im Gegenteil, wenn ich nicht mein eigener bester Freund bin, wem kann ich dann jemals ein guter Freund sein?

    schöne Grüße dir aus dem fernen Wien

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