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Weltliche Konsequenz

Da springt er über die Gräser hinweg, glaubt an die Blüte.

Irgendwann einmal wird die Sonne ohne dich aufgehen.

Bist du dafür gewappnet, hast du dich abgefunden.

Ja, dann bist du tot, kein rot in den Venen.

Dunkel wird es sein, unendlicher Schlaf.

Erlösung von der ständigen Drehung.

Keine völligen Frühstücke mehr.

Der Mond scheint unbeachtet.

Verwirrte andere ohne dich.

Sterne strahlen altes Licht.

Finale der Nichtexistenz.

Begrabenes Häufchen.

Vergessenes Leben.

Erkaltetes Streben.

Verklungen.

Vergessen.

Verneint.

Ruhend.

Ende…

 

 

One Response to “Weltliche Konsequenz”

  1. Edzwar Meier sagt:

    Erinnert mich an Karl Gerok, deutscher Theologe, und seinen Text „Das letzte Stündlein“

    http://gedichte.xbib.de/Gerok_gedicht_Das+letzte+St%FCndlein..htm

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