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Vampir

 

Hör was klopft an deine Tür.

Mach nicht auf er giert nach dir.

Von Knoblauch und Kreuz geschützt,

liegst du in deinem Bett.

 

Sein Schrei betört deinen Verstand.

Er schreit deinen Namen,

du willst zu ihm.

Doch die Angst ist zu groß.

 

Wer ist da,

du dich wiederholend.

Er antwortet nicht.

Du hörst seinen Atem an deiner Tür.

Du spürst die Kälte tief in dir.

 

Angst und Neugier dich zerreißen.

Du öffnest die Tür,

er fällt dich an.

Er beißt und reißt.

Der Schmerz ist groß.

 

Du siehst sein Gesicht,

es ist blutverschmiert.

Die Augen tot,

die Zähne scharf.

 

Er saugt dich aus.

Du wirst wie er,

ein Vampir.

Kind der Nacht.

 

?.10.-26.11.1997

One Response to “Vampir”

  1. Amadeo sagt:

    Ein wunderbares Gedicht

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