Dezember 12th, 2006 by Klaus D. Wolfer
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Klaus und Elke
Wen sucht die Hand?
Dich sucht die Hand!
Nichts hat sie aufgehalten,
an deinem Leib sich zu entfalten.
Jetzt bäumt sich auf der straffe Leib.
Ein Finger an dem anderen reibt.
Wer spielt hier eigentlich mit wem?
Wie lange soll dies Treiben gehen?
Kribbel- Krabbel- Zappelfinger
Zuckermund
Seitensprung
Wer hält sie an?
Wer macht sie still,
wenn keine Hand gehorchen will?
Was treibt sie an?
Was kommt hervor
und krabbelt sich den Leib empor?
Wer spürt die Hand?
Du spürst die Hand,
die höher schleicht an deinem Bein.
Es muss ein Zappelfinger sein.
Jetzt bäumt sich auf der straffe Leib.
Ein Finger an dem anderen reibt.
Wer spielt hier eigentlich mit wem?
Wie lange soll dies Treiben gehen?
Kribbel- Krabbel- Zappelfinger
Zuckermund
Seitensprung
Wer hält sie an?
Wer macht sie still,
wenn keine Hand gehorchen will?
Was treibt sie an?
Was kommt hervor
und krabbelt sich den Leib empor?
Sag mir was du willst.
Ich bring den Teufel in dein Harr
die Glut auf deine Lippen
den Sturm in deinen Nabel.
Doch….
Zeig mir was du brauchst.
Ich spiel den kleinen Muck für dich
fang ein die goldene Gans
bestell den Esel strecke dich.
Doch…
Gib mir was ich will.
Ich will den Schweiß von deiner Brust
das Haar in deinem Mond
den Schrei in deiner Lust.
Doch….
Kennst du die Größe
fragt der Gedanke.
Es zählt das, was zählt.
meint die Nähe.
Kennst du das Rot
fragt Schwarz und Weiß.
Es zählt das, was zählt.
meint die Nähe.
Kennst du den Duft
fragt die Blume.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du den Durst
fragt die Qual.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du die Angst
fragt die Nacht.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du die Tiefe
fragt das Meer.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du den Schmerz
fragt das Feuer.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du den Mond
fragt der Tag.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du die Magie
fragt der Zauber.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du die Zeit
fragt der Augenblick.
Es zählt das, was zählt
meint die Nähe.
Kennst du mein Verlangen
fragt der Blick.
Es zählt das, was zählt,
Nähe.
Ich berühre dich.
Der schnelle Fall von welkem Laub,
gefolgt von flüchtigen Blicken.
Fast hebt das Licht sie wieder auf,
um Herzlichkeit zu schicken.
Umspielt der Wind nun jenes Treiben,
voll Übermut, banal scheint`s bald.
Der Achtung längst verlorenes Einverleiben,
von trotzigem Laut zu Kummer hallt.
Eklat, wo ist dein drängendes Erkennen?
Ursprüngliches gespiegelt fad,
dass man in Ekphorie Verkennen,
die Regel alter Neigung mag.
Haut an Haut
Vereinigung
Blicke
Gedankenspiele
Zwei Menschen
ein Aufstieg , ein Fall
Entfernung
zu dem was gewesen
Fantastisch
zu ahnen was kommt
Mutig
einander erleben
Versinken
in den zeitlosen Raum
Liebst du mich -
dann lass mich nicht
allein den Gipfel reiten.
Schau, im Spiegel
lacht der Wolf,
schreit nach Lieblichkeiten.
Wovon soll ich
satt denn sein?
Herzelust macht Triebe.
Auf den Nägeln
schmilzt der Lack,
der Leib ist schon gefüge.
Bricklebritt
Jetzt mach schon mit!
Spiel das Spiel
und decke dich,
komm her mein Schatz
und strecke dich!
Riechst du nicht
den Duft von Fleisch,
dem Höhepunkt entweichen.
Gänsehaut,
dein Haar mich streicht,
den Herzschlag anzugleichen.
Der Spiegel sich
in Schweigen hüllt,
von deinem heißen Atem.
Im Lauf der Uhr
dein Schatten krallt,
wird und im Ziel erwarten.
Bricklebritt
Jetzt mach schon mit!
Spiel das Spiel
und decke dich,
komm her mein Schatz
und strecke dich!
Dort im Kissen schläft noch fest der Duft deiner Haut,
doch die Tür zu deinem Herzen ist für ewig zugebaut.
Alles scheint mir noch wie früher, doch nichts ist mehr wie es war,
nur ein kleines, müdes Lächeln als du gingst, blieb für mich da.
Und was bleibt von unsern Träumen?
Und was bleibt von deinem Kuss?
Nur das Salz auf den Lippen
Und der Schmerz in meiner Brust.
Und was bleibt von den Gefühlen?
Und was bleibt von deinem Kuss?
Nur das Salz auf den Lippen,
keine Träne löscht den Durst.
Tausend Mal, wie jeden Morgen, dort im Spiegel dein Gesicht.
Jedes Rinnsal Wassertropfen, wird ein Teil von dir verwischt.
Deine süßen Blicke naschen, dein zerzaustes Haar gekämmt.
Dein Pyjama grüßt verlassen, alles wirkt so kalt und fremd.
Und was bleibt von unsern Träumen?
Und was bleibt von deinem Kuss?
Nur das Salz auf den Lippen
Und der Schmerz in meiner Brust.
Und was bleibt von den Gefühlen?
Und was bleibt von deinem Kuss?
Nur das Salz auf den Lippen,
keine Träne löscht den Durst.
Kaffee nur im Stehen trinken, unrasiert und müder Blick.
Hab im Zorn dein Bild zerrissen, wild verflucht noch Stück für Stück.
Zweifellos verzweifelt denken, ausgebrannte Feuer schüren.
Gedankenspiele rückwärts lenken, nie mehr deine Nähe spüren.
Und was bleibt von unsern Träumen?
Und was bleibt von deinem Kuss?
Nur das Salz auf den Lippen
Und der Schmerz in meiner Brust.
Und was bleibt von den Gefühlen?
Und was bleibt von deinem Kuss?
Nur das Salz auf den Lippen,
keine Träne löscht den Durst.
Am Abend sitzt er wieder da
und lauscht dem Lärm der Zeiten.
Von Takt zu Takt die Uhr ihn schlägt,
es ist so schwer sie anzuhalten.
Das stumme Blatt liegt regungslos.
Wie soll sie je erfahren?
Steh auf du Feder, schreib mein Wort,
ihr Herz wird dich bezahlen.
Mitten ins Herz.
Nur wer wagt, der gewinnt.
Wir kappen die Seile
und fangen den Wind
Mitten ins Herz.
Nur wer wagt, der gewinnt.
Wilde Wasser und du mein Floß
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Am Morgen jagt er Stern für Stern.
Die Nacht und Stille stirbt im Tag.
Die Feder, ohne Wort nur Hülle,
ist leer, gequält vom Uhrenschlag.
Der Wind, durchs Fenster trägt das Blatt.
Allein der Herbst kann malen.
Steh auf du Feder, schreib mein Wort,
ihr Herz wird dich bezahlen.
Mitten ins Herz.
Nur wer wagt, der gewinnt.
Wir kappen die Seile
und fangen den Wind
Mitten ins Herz.
Nur wer wagt, der gewinnt.
Wilde Wasser und du mein Floß
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Der nasse Asphalt ringt nach Luft.
Ein Wolkenband schnürt fest den Regen.
Tropfen saugen Wort für Wort,
die Chance nicht zu vergeben.
Ein Freund, der Wind, ergreift das Nass
und stürmt dem Ziel entgegen.
Klopft emsig an ein Fensterglas,
um Wort für Wort zu legen.
Leckt der schwarze Kater zornig
dir am Hirn und schreit vor Gier,
faucht im Kopf und zeigt die Krallen,
ist er wohl kein Kuscheltier.
Preiset an des Herren Gnade,
wärmt er dir die kalte Hand.
Seine Sorge falsche Krücke,
steckt den Kopf tief in den Sand.
Fahr zur Hölle „Schwarzer Kater“!
Grüß den Flaschengeist von mir.
Mach die Flatter Sensenvater,
Abflug durch die Hintertür.
Schmecken Küsse wirklich besser?
Asbach älter ewig währt?
Der Bär im Mann sucht Spaß im Glas,
als Kümmerling zur Hölle fährt!
Listig schiebt er dir den Napf,
randgefüllt mit Schleierkraut.
Steter Tropfen macht schon satt,
hält mit Zwirn dein Kartenhaus.
Fahr zur Hölle „Schwarzer Kater“!
Grüß den Flaschengeist von mir.
Mach die Flatter Sensenvater,
Abflug durch die Hintertür.
Komm her
Komm her
Komm her mein Kind!
Ich zeige dir das Märchenland.
Die Furcht lass sein
und lausch dem Wald.
Nicht weit von hier
schon mancher traf
den Freund
den Freund
den Freund
Wer stoppt den Wind?
Wer hält das Laub?
Im Gras besucht das Kind
der Freund
der Freund
der Freund
Verzeih
Verzeih
Verzeih mein Kind!
Ich suche nicht das Märchenland.
Gib mir die Hand,
dort ist der Ort,
an dem man schon so manchen fand
allein
allein
allein
Nichts stoppt den Wind!
Nichts hält das Laub!
Es presst das Kind ins Gras
kein Freund
kein Freund
kein Freund
Du gräbst in deiner Seele
und bohrst den Kummer an,
von allen nur verstoßen,
kein Mensch dein Herz gewann.
So nutzlos war der Fingerzeig,
der Hund hat nicht gefragt.
Dem Flachmann in der Tasche,
blieb keine Qual erspart.
Nord- Nord-Ost-
Stummer Kreisel
Wieso- Weshalb- Warum?
Unser Herz zu spät betroffen,
du bleibst für immer stumm.
Ganz still und ohne Ärger,
kein Nachbar dich gekannt.
Das Bild von Frau und Kindern,
vor Jahren schon verbrannt.
Was reißt der Wind am letzten Brief,
nur leere Worte aufgeschrieben,
Der Hund zieht noch am Hosenbein,
er ist dein Freund geblieben.
Nord- Nord-Ost-
Stummer Kreisel
Wieso- Weshalb- Warum?
Unser Herz zu spät betroffen,
du bleibst für immer stumm.
Über uns putzt du die Sterne,
dein Platz ist schon bestimmt.
Der Sensenmann grüßt aus der Ferne,
das Seil bleibt straff
und teilt den Wind.
Nord- Nord-Ost-
Stummer Kreisel
Wieso- Weshalb- Warum?
Unser Herz zu spät betroffen,
du bleibst für immer stumm.
Ich stehe in dem Raum,
dein Lachen ist noch hier.
Die Lippen so rot,
ein Kuss liegt in der Luft.
Warum fragst du mich nicht?
Warum drängst du mich nicht?
Doch keine Antwort kommt
von deinem Haar aus meinem Bett.
Am Spiegel ließt du mir
die Spuren deiner Hand.
Im Kissen schläft noch fest
der Duft deiner Haut.
Warum fragst du mich nicht?
Warum drängst du mich nicht?
Doch keine Antwort kommt
von deinem Bild im Lieblingsbuch.
Die Füße trugen nass,
ihren Abdruck aus dem Bad
vorbei, hinaus zur Tür.
Warum fragst du mich nicht?
Warum drängst du mich nicht?
Doch keine Antwort kommt
von deinem Ring, er liegt im Fluss.
Ziehn die Wolken übers Meer,
flieg ich mit hoch oben.
Ohne Fahrschein und Gepäck,
rutsch hinab den Regenbogen
und die Sehnsucht taucht mich ein,
in die salzig wilden Wogen.
Wie das Schiff zur letzten Fahr,
von dem Strudel mit gezogen.
Tief unten im Meer,
kennt die Seele keine Sorgen.
Weder Geld noch Macht noch Hass,
entscheiden das Morgen.
Schwebt ein Fisch an mir vorbei,
hat noch niemals mich belogen.
Ohne Angst, doch vogelfrei,
bleibt sein Ziel für mich verborgen.
Taucht ein Sonnenstrahl herab,
seine Wärme mir zu geben,
brauch ich nur ein bisschen Luft,
um für immer hier zu leben.
Tief unten im Meer,
kennt die Seele keine Sorgen.
Weder Geld noch Macht noch Hass,
entscheiden das Morgen.
Ohne Fahrschein und Gepäck,
rutsch hinab den Regenbogen.
Ohne Angst, doch vogelfrei,
wirst du niemals mehr belogen.
Er zählt das Gold im Sonnenstrahl.
Der Fluss spielt leise unser Lied.
Vom Ufer kann ich ihn noch sehen,
bis er im Wellenschlag entflieht.
Der Fisch fühlt meine Traurigkeit
und springt hinein ins Spiegelbild.
Das Wasser schlägt er auf zum Grund,
ich hab es wieder aufgefüllt.
Im Wasser spielt der kleine Fisch,
laut fragen hab ich nicht gewagt.
Er liest aus meinem stummen Blick
und hat kein Wort zu mir gesagt.
Wer schläft im Sternenzelt für mich
und fängt den Himmelsdrachen!
Der Mann im Mond hat kein Gesicht
und lässt mich nicht erwachen.
Die Sonne saugt das Wasser auf.
Ein Zeichen soll die Antwort sein.
Der Kindertraum ist fortgespült,
er ließ zurück nur Sand und Stein.
Der Fluss entreißt mich aus dem Schlaf.
Die Welle klagt noch ein Gebet.
Ich such verzweifelt nach dem Fisch
und weiß, dass keine Chance besteht.
Am Ufer bleib ich nun allein.
Die Sonne trinkt im Fluss sich satt.
Das Wasser schlag ich auf zum Grund,
der Mann im Mond streicht alles glatt.
Wer schläft im Sternenzelt für mich
und fängt den Himmelsdrachen!
Der Mann im Mond hat kein Gesicht
und lässt mich nicht erwachen
Vom Sonnenlauf gejagt die Schatten,
Sehnsucht türmt sich zum Altar.
Wollen mich ferne Bande packen,
meine Spur des Heimweh sahen.
Sieben Siegel und kein Schlüssel,
bittersüß der Ferne Saft.
Hat der Flügelschlag des Drachen,
mir das Himmelsblau verschafft?
Haucht der Silbermond dem Blatt
seinen Zeitenspiegel.
Streicht mir das Gefieder glatt,
gibt dem Heimweh Flügel.
Gut versteckt im Adlernest,
weite Blicke reiten.
Die Schneelawine talwärts rollt,
Nacht kann sie nicht halten.
Ferner jagt der Sturm das Wasser.
Wellenschlag den Strand versteckt.
Wolkenstadt kennt keinen Anker,
bis der Morgen sie bedeckt.
Aller Orten Lockung hatten,
doch kein warmes Feuer war.
Wollt ihr mich doch endlich packen,
meine Spur des Heimwehs sah.